Das perfekte LinkedIn-Profil

Haben Sie sich seit der Erstellung Ihres LinkedIn-Profils noch einmal näher damit beschäftigt? Wenn Ihre Antwort Nein lautet, sind Sie mit dieser nicht alleine. Die meisten Nutzer des sozialen Netzwerkes sehen sich ihr Profil nach der Erstellung nicht mehr genauer an und verpassen dadurch die Chance durch dieses bei Personalern zu punkten.

Das perfekte LinkedIn-Profil (via Pexels)
Das perfekte LinkedIn-Profil (via Pexels)

Viele Personaler machen sich über soziale Netzwerke ein erstes Bild ihrer Bewerber. Sind Sie also in der engeren Auswahl eines Bewerbungsverfahrens, ist die Chance hoch, dass der Personaler Ihr LinkedIn-Profil ansehen wird. Einige Personalverantwortlich suchen darüberhinaus auf LinkedIn nach neuen Mitarbeitern oder schreiben dort offene Stellen aus. Damit Sie auf Grund Ihres LinkedIn-Profils einen guten Eindruck hinterlassen, wird es Zeit dieses zu überarbeiten.

 

Was muss ich bei meinem Linked-In Profil beachten?

An erster Stelle sollte jedes LinkedIn-Profil mit einem professionellen Profilfoto ausgestattet werden. Es ist nachgewiesen, dass Profile mit Foto deutlich mehr Profilbesuche erhalten. Kontaktanfragen von Mitgliedern ohne Foto werden hingegen ungern bestätigt. Legen Sie Wert auf ein Profibild vom Fotografen in Businesskleidung beziehungsweise in einer Aufmachung, die zur Branche passt.

 

Der nächste Schwerpunkt sollte ein vollständiges Profil sein: Schenken Sie dabei dem Profil-Slogan, der Zusammenfassung und den Stationen der Berufserfahrung besonders viel Aufmerksamkeit. Verwenden Sie branchen-spezifische Schlüsselwörter, welche Ihre Expertise gut beschreiben und auch von anderen Nutzern beim Suchen verwendet werden. Sie möchten ja gefunden werden, wenn ein Experte gesucht wird. 

 

Des Weiteren hinterlassen Profile mit Empfehlungen von anderen, zusätzlichem Bildmaterial und einer größeren Anzahl von bestätigten Fachkenntnissen einen guten Eindruck und werden auf LinkedIn besser gerankt.

 

Und zu guter Letzt: Vernetzen Sie sich mit vielen Kontakten. Das Profil eines Experten mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung und nur 20 Kontakten ist nicht wirklich beeindruckend.

 

Wie baue ich mir ein Netzwerk auf?

Wenn Sie Ihr Profil neu erstellen, können Sie erst einmal schauen, wer aus dem unmittelbaren Umkreis auf LinkedIn ist. Welche ehemaligen Kollegen, Studienfreunde und Schulfreunde können Sie finden. LinkedIn hat eine Funktion „Personen, die Sie vielleicht kennen“. Hier sind oft Leute dabei, die man bereits kennt.

 

Klicken Sie am besten immer direkt auf das Profil der Person und dann auf Vernetzen. Sie haben dann die Möglichkeit, eine personalisierte Nachricht zu versenden. Das kommt besser an, als die automatischen LinkedIn-Anfragen.

 

Durch die Mitgliedschaft in Gruppen und das Teilen von Artikeln auf Pulse, dem LinkedIn-Nachrichten-Kanal, kann das Netzwerk erweitert werden und es ergibt außerdem Sinn, sich mit Meinungsführern zu vernetzen. Entweder indem man der Person erstmal nur folgt, die E-Mail herausfindet und sich mit einer personalisierten Nachricht vernetzt oder indem Sie als Premium-Mitglied eine InMail (bezahlte Nachricht an Kontakte, mit welchen man noch nicht vernetzt ist) versenden.

Worauf muss ich beim Profil-Slogan achten?

Der Profil-Slogan ist sehr wichtig und sollte gut durchdacht sein. Er taucht auch in der Google-Suche auf, wenn man nach Ihnen sucht. Sie haben 120 Zeichen Platz und können mehr schreiben, als nur die aktuelle Jobbezeichnung. Ich empfehle, Fachbegriffe der Expertise hinzuzufügen, nach welchen gerne gesucht wird. Wenn Sie Vorträge halten, schreiben Sie das hinzu, Autoren sollten ihre Tätigkeit als Autor erwähnen.

 

Stellenbezeichnungen wie Account Manager oder Vertriebsdirektor sind eintönig und werden Ihnen nicht helfen, in den Suchergebnissen sehr weit oben angezeigt zu werden.

 

Welche Keywords sollte ich verwenden - worauf muss ich achten?

In erster Linie sollten Sie authentisch bleiben und nur das in die Beschreibungen schreiben, was Sie auch wirklich erreicht haben und wirklich können. Es nützt keinem etwas, wenn Sie mit Fachbegriffen prahlen, deren Expertise Sie nicht beherrschen.

 

Nutzen Sie die Begriffe, welche Sie im Alltag mit anderen verwenden, um Ihren Job zu beschreiben. Und prüfen Sie, ob die Keywords auch häufig auf Google gesucht werden. Hierfür kann ich Google-Trends empfehlen. Außerdem finden Sie in diesem Blogartikel weitere Gedanken dazu.

 

Wie bereits angedeutet, sollten Sie darauf achten, dass im Profil-Slogan, in der Zusammenfassung und Berufserfahrung die wichtigsten Keywords, welche Ihre Expertise beschreiben, auftauchen.

 

Was gilt beim "Über mich"-Bereich?

Der „Über-mich“-Bereich besteht auf LinkedIn aus verschiedenen Bereichen wie beispielsweise der Zusammenfassung, der Berufserfahrung, den Sprachen, Projekten und der Ausbildung. Besonderen Fokus sollten Sie auf die Zusammenfassung, Berufserfahrung und Ausbildung legen. Alles was zusätzlich ausgefüllt werden kann, ist natürlich immer willkommen und wirkt sich auch auf das Ranking des Profils aus.

 

Bei der Zusammenfassung hat das Mitglied die Möglichkeit, einen längeren Text (2000 Zeichen) über sich selbst, seinen Werdegang und seine Visionen zu schreiben. Um Spannung aufzubauen, eignet sich ein gut gewählter Einstiegssatz, eine Frage oder Statement. Untermalt werden kann die Expertise eines jeden einzelnen in der Zusammenfassung und im Bereich der Berufserfahrung durch Fotomaterial, Verlinkungen auf Webseiten, Videos, Slideshare-Präsentationen und PDFs. Ein gut gestaltetes Profil lädt immer länger zum Verweilen ein.

 

Was sind NoGos beim Linked-Profil?

LinkedIn ist ein Business-Netzwerk. Und das möchte es auch bleiben. Daher kommen Bilder und Postings mit unprofessionellem Inhalt gar nicht gut an. Ein absolutes NoGo wäre demnach ein Profilfoto in privater Atmosphäre mit Cocktailglas in der Hand oder Fotos von zu leicht bekleideten Damen.

 

Auch „verspielte“ Posts wie Rätsel, Katzenfotos oder Urlaubs-Schnappschüsse werden in der Timeline nicht gerne gesehen. Diese Inhalte gehören eindeutig auf andere soziale Netzwerke.

 

Über die Autorin

 

 

Friederike Gonzalez Schmitz unterstützt Selbstständige, Führungskräfte und Jobsuchende bei der Erstellung aussagekräftiger und professioneller LinkedIn-Profile und zeigt ihnen, wie sie mit LinkedIn-Marketing mehr für ihr Personal Branding tun können. 


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