5 Tipps für dein perfektes Anschreiben

Keiner hat Lust, jeder muss durch. Das Anschreiben stellt einen Bewerber immer wieder vor die Herausforderung, innerhalb weniger Sätze zu punkten und den ersten Eindruck nicht zu vermasseln. Dabei kämpfen die meisten vor allem mit dem ersten Satz und der Einleitung. 

via Pexels
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Im Anschreiben geht es darum, sich in wenigen Sätzen bestmöglich zu verkaufen. Der Bewerber steht vor der schwierigen Aufgabe die richtigen Wörter zu finden, um den Personaler zu überzeugen. Schließlich ist das Ziel des Anschreibens zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

 

Um das Bewerbungsgespräch zu erreichen gilt: Sich genug Zeit nehmen und in einem ruhigen Moment folgende fünf Tipps beachten.

Tipp 1 für das perfekte Anschreiben: Die Form beim Anschreiben wahren

Bei einem Anschreiben handelt es sich um einen formellen Brief von euch an den Personaler. Das heißt, dass es gewisse Standards gibt, auf die ihr nicht verzichten solltet: Insofern eine Kopfzeile im Anschreiben vorhanden ist, sollte sich diese auch auf dem Lebenslauf wiederfinden. Die (korrekte!!) Anschrift von euch sowie die des Unternehmens muss oben links auf das Schreiben. Der korrekte Ansprechpartner sollte im Anschreiben genannt werden und der eigentliche Text in übersichtliche Abschnitte gegliedert werden.

Tipp 2 für das perfekte Anschreiben: Fehler im Anschreiben vermeiden

Es klingt unglaublich, ist aber wahr: In mehr als jedem zweiten Anschreiben schleichen sich kleinere Fehler ein. Diese beginnen bereits bei der Rechtschreibung und Grammatik. Aus diesem Grund ist es mehr als ratsam, wenn das Bewerbungsschreiben für euren zukünftigen Job mehrmals von Freunden oder Familienmitgliedern gegengelesen wird.

 

Ebenfalls ein gern gemachter, aber von Personalern ungern gesehener Fehler, auf den ihr ganz leicht im Anschreiben achten könnt: Die deutsche Rechtschreibung sieht vor, dass in formalen Schreiben der Ansprechpartner gesiezt wird. Das Siezen wird dadurch gekennzeichnet, dass „Sie“, „Ihr“, „Ihre“ und Ähnliches, groß geschrieben wird. Wenn ihr in dem Anschreiben also zu dem Personaler und dem Unternehmen Bezug nehmt, denkt bitte an Höflichkeit („Für Ihr Unternehmen ...“).

Tipp 3 für das perfekte Anschreiben: Spannend bleiben

Bereits mit dem ersten Satz im Anschreiben fordert ihr die Motivation des Personalers heraus, eure Bewerbung zu lesen oder auszusortieren. „Hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen ...“ oder ein „Mit diesem Schreiben möchte ich mich bei Ihnen bewerben ...“ reizen wirklich gar nicht.

 

Gerade der letzte Satz ist mehr als überflüssig, da ihr bereits in der Betreffzeile im Anschreiben auf den Sinn und Zweck eures Schreibens verweist. Daher empfiehlt sich ein gewisses Maß an Kreativität sowie der Verzicht auf Phrasen und Floskeln. Versucht es doch einmal mit einem Anfang à la „Mein Wunsch ist es in einem Unternehmen mit ... zu arbeiten ...“. 

Tipp 4 für das perfekte Anschreiben: Weg vom eigenen Ego im Anschreiben

Wer konsequent Sätze mit: „Ich biete Ihnen ...“; „Meine Qualitäten liegen in ...“; „Ich bin besonders gut in ...“ beginnt, zeigt die wahre Größe seines Egos. Das wird dann in den meisten Fällen zu groß für das Unternehmen sein, denn Narzissten mögen Personaler nicht. Natürlich sollen sich Bewerber von ihrer besten Seite präsentieren. Schließlich bietet das Bewerbungsschreiben die Möglichkeit zu zeigen, was in der Karriere bereits geleistet wurde.

 

Es gilt allerdings, bei all der Werbung um die eigene Person, nicht den Job zu vergessen, auf den sich die Bewerbung bezieht. Bei einer konkreten Stellenbeschreibung sollte folglich im Anschreiben auf diese eingegangen und die eigenen Stärken möglichst perfekt dem Anforderungsprofil angepasst werden. 

Tipp 5 für das perfekte Anschreiben: Der Feinschliff

Wenn ihr denkt, wirklich alles in eurem Anschreiben gegeben zu haben, dann darf eine letzte Kontrolle nicht fehlen. Das heißt, prüft noch einmal folgende Punkte:

 

  • Ist die Anschrift korrekt?
  • Bezieht sich die Betreffzeile auf die richtige Position?
  • Ist der richtige Ansprechpartner genannt?
  • Verwende ich zu viele Floskeln?
  • Sind die Abschnitte gut leserlich gegliedert?
  • Habe ich mein Interesse an einem Vorstellungsgespräch bekundet?
  • Sind keine Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehler mehr enthalten?
  • Habe ich mindestens eine Person Korrekturlesen lassen?
  • Beziehe ich mich konkret auf die Stelle?
  • Übertreibe ich mit meinen Stärken?

 

Wenn alle Punkte geprüft wurden und du ganz sicher bist, dass dein Anschreiben für die gewünschte Position perfekt passt, solltest du die Prüfung deiner restlichen Unterlagen nicht vergessen!



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