Die englische Bewerbung: Herausforderung und Unterschiede

Der englische Lebenslauf wird als Curriculum Vitae bezeichnet. Wird die Bewerbung hingegen nach Amerika verschickt, handelt es sich um ein Résumé - und beide sind anders aufgebaut als der deutsche Lebenslauf. Da es hier feine Unterschiede gibt, die du in jedem Fall beachten solltest, haben wir das Wichtigste zusammengetragen.

via Pexels
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Unterschiede des englischen Lebenslaufs im Vergleich zum Deutschen

Dein Lebenslauf dient im Ausland, ebenso wie in Deutschland, dem Marketing der eigenen Person. Er darf nicht vernachlässigt werden und du solltest ihn sogar auf den potentiellen Arbeitgeber anpassen. Es ist nicht möglich, den deutschen Lebenslauf einfach in die englische Sprache zu übersetzen.

Ein wichtiges Thema im Lebenslauf in England ist die Diskriminierung. Diese wird strikt abgelehnt. Daher solltest du auf folgende Komponenten verzichten:

  • Eltern
  • Familienstand
  • Religion
  • Bewerbungsfoto
  • Vorstellung bzgl. des Gehalts
  • Ethnische Zugehörigkeit
  • Unterschrift
  • Datum

Wer sich aus Deutschland bewirbt, der sollte zudem die internationale Telefonvorwahl ergänzen. Sollte die Möglichkeit bestehen, dass der Rückruf verpasst wird, denk daran, deine Mailbox auch auf Englisch zu besprechen.

Der Betreff wird im Englischen erst nach der Anrede eingefügt. Ein übersichtliches Design ist sehr wichtig. Gleichzeitig werden Schmuckelemente, wie beispielsweise Linien oder extravagante Aufzählungspunkte nicht gerne gesehen. Eine seriöse und leserliche Schrift ist essenziell.

Lebenslauf Deutsch/Englisch in der Übersicht

Hier findest du die wichtigsten Informationen noch einmal aufbereitet. Wenn du mehr Informationen suchst: Einen umfangreichen Ratgeber zur englischen Bewerbung findest du beim Korrekturservice CVcorrect.

Englischer und deutscher Lebenslauf: Die Unterschiede im Vergleich
Englischer und deutscher Lebenslauf: Die Unterschiede im Vergleich

Englischer Lebenslauf - was sonst noch wichtig ist:

Der Curriculum Vitae ist unbedingt auf maximal zwei Seiten zu beschränken. Überflüssige Informationen können weggelassen werden. Dabei sollte der Lebenslauf aber möglichst vollständig sein. Während für die Arbeitsstelle wichtige Stationen näher ausgeführt werden sollten, sind weniger nützliche Abschnitte in einer Zeile abzuhandeln. Wenn du Probleme mit dem Platz hast, dann kannst du im Notfall auf die Überschrift „Curriculum Vitae“ verzichten. Es ist auch von weitem erkennbar, dass es sich um einen Lebenslauf handelt. Wichtiger ist das Einfügen des Namens in etwas größerer Schrift.

 

Auch auf Bezeichnungen wie „Address“, „E-Mail“ und „Telephone“ kannst du verzichten. Die Angaben sind auch ohne Überschrift selbsterklärend. Auf das Datum und die Unterschrift wird im englischen Lebenslauf verzichtet. Die Nationalität wird nur dann angegeben, wenn dies bezüglich eines Arbeitsvisums relevant ist oder wenn es sich vorteilhaft auf die Stelle auswirkt.